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Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig wechselnde Infos und Tipps zu Themen rund um Katzengesundheit und -verhalten.

Wichtig: Ist Ihr Tier krank, können sie jedoch in keinem Fall (!) den Besuch beim
Tierarzt ersetzen!


Wenn Sie Weihnachten und Silvester so zugelangt haben wie ich, dann überlegen Sie sich sicherlich spätestens jetzt, dass es mal wieder Zeit für eine kleine (oder auch größere;-) Diät wäre. Wenn Sie daheim einen Hauskater wie meinen O’Malley sitzen haben, der seine stattlichen acht Kilo auf die Waage bringt, dann kann er ja gleich mitmachen. Aber halt – eine Diät sollte es nicht sein, vielmehr eine Ernährungs- und Verhaltensumstellung, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen und Ihr Dickerchen nicht in Gefahr zu bringen. Denn eine Crash- oder gar Null-Diät bringt einen Eiweißmangel mit sich, der über Bewegungsstörungen, Muskelkrämpfe bis ins Koma und in den Tod führen kann.


Nachdem Sie Ihren Liebling auf den Arm genommen haben und mit ihm auf die Waage geklettert sind, wissen Sie, wo es langgeht: Eine Hauskatze sollte je nach Größe ca. vier bis sechs Kilo wiegen, Main Coon dürfen auch acht bis zehn Kilo auf die Waage bringen. Katzen, die (deutlich) mehr wiegen, sind nicht nur weniger beweglich und können sich so schlechter putzen, sondern auch anfälliger für Herz- und Stoffwechselerkrankungen. Außerdem haben die Gelenke im wahrsten Sinne des Wortes mehr zu schleppen.


Aber woher kommen die überflüssigen Pfunde?
Machen Sie eine 14-tägige Bestandsaufnahme. Schreiben Sie jedes Leckerli, jeden Tischrest auf,
den Ihr Tier bekommt, aber auch die Futtermenge.

Eine Hauskatze, die sich eher wenig bewegt, sollte
pro Kilo Körpergewicht 60 Kalorien zu sich nehmen,
240 Kalorien entsprechen etwa 300 ml Nassfutter
ODER 75 Gramm Trockenfutter.


Danach wird alles anders... Zunächst gilt es, das richtige Futter auszuwählen. Da hilft der Tierarzt gerne und hat einiges an speziellen Diätfuttern im Sortiment. Lernen Sie, die Etiketten zu lesen: Die entsprechende Fleischsorte sollte zu einem sehr hohen Anteil enthalten sein (über vier Prozent), der Rohfettanteil sollte möglichst gering sein (vier oder fünf Prozent sind bei „light“-Futter üblich). Dafür ist es gut, wenn der Anteil an unverdaulichen Rohfasern hoch ist: sie zögern das Hungergefühl hinaus. Wählen Sie außerdem eine Futtersorte, die keinen Zucker enthält.

Stellen Sie dann die Ernährung in den kommenden 14 Tage um, indem Sie das „alte“ Futter Schritt für Schritt und gerne teelöffelweise durch das neue Futter ersetzen und die Menge dabei in kleinen Schritten über mehrere Wochen soweit reduzieren, dass die entsprechende Kalorienmenge unterschritten wird – schließlich soll Ihr Liebling ja nicht so bleiben, wie er ist. Verteilen Sie die Portionen auf zwei bis drei regelmäßige und feste Mahlzeiten und lassen Sie sich nicht erweichen, wenn „Bestechungsversuche“ mit treuem Bettelblick gestartet werden.


Natürlich braucht ihr Knuddelmops grade jetzt viel Zuwendung und Belohnung – allerdings von der fettfreien Sorte. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Tier und arbeiten Sie ein kleines „Sportprogramm“ aus, mit dem Sie Ihren künftigen Adonis morgens und abends jeweils eine Viertelstunde auf Trab halten und zwar jeweils vor den Mahlzeiten. Kaufen Sie häufiger mal ein neues Spielzeug und vielleicht haben Sie ja auch Lust, den heimischen Katzensportplatz mit einem dicken Seil zum Balancieren oder einem neuen Kratzbaum auszustatten. Oder bringen Sie ihrem Ofenhocker doch mal ein spannendes Spielzeug aus der Natur mit...


Sie haben es geschafft: Ihr Ex-Dickerchen ist wieder rank und schlank und zeigt, statt wie bisher nur auf der Couch zu legen, ein ganz neues, waches Interesse an der Welt.
Und soll es auch bleiben. Behalten Sie einfach das, was sich jetzt bewährt hat, bei:

Verteilen Sie die Futtermenge mit der entsprechenden Kalorienmegnge (60 Kalorien pro Kilo Körpergewicht) auf drei kleinere Mahlzeiten, sorgen Sie für viel Bewegung. Und gehen Sie sparsam mit Leckerlis um: Begrenzen Sie die Menge an „Katzensüßigkeiten“ auf vier pro Tag und rücken Sie diese nur gegen „Leistung“ heraus.


Aus: Brigitte Eilert-Overbeck: Dicke Katze – so purzeln die Pfunde. Gräfe und Unzer, ISBN  3-7742-6315-9, 4,90 Euro

Ihre
Britta Lippold


Tiersitter-Service Britta Lippold

Garbersweg 42, 21077 Hamburg
Telefon: 040-24 90 43, Mobil: 0170-770 23 29
email: britta@tiersitting-hamburg.de

 
 
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